Was versteht man unter Physiotherapie?
Die Physiotherapie

ist ein Heilmittel für Patienten jeder Altersstufe, das sich in der Gesamtheit mit Effektivität von Bewegungen und Körperfunktionen beschäftigt. Diese Therapie kann vorbeugend, bei akuten Beschwerden oder als rehabilitative Maßnahme z.B. zur Wiedereingliederung in Beruf, Alltag, Hobbys und sozialem Umfeld eingesetzt werden. Nach einer genauen Untersuchung werden mit dem Patienten Ziele für die Therapie festgelegt. Während der Therapie wird fortlaufend der Dialog zwischen Befund und Behandlung geführt und somit ein individueller, zielorientierter Behandlungsplan erstellt.

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die bei der physiotherapeutischen Untersuchung festgestellt werden. Sie nutzt sowohl diagnostische und auf clinical reasoning basierende, wie auch pädagogische und manuelle Kompetenzen des Therapeuten. Gegebenenfalls wird sie ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten. Die Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und auf eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerzfreiheit bzw. -reduktion.

Quelle: Wiklipewdia (http://de.wikipedia.org/wiki/Physiotherapie)